jlifestyle.de

katholisch bloggen. Mitglied im Theolounge-Netzwerk.

Dazu war letztens in meiner Universität ein Vortrag. Am 29.01. starb der Punk “Moscha” in der Nacht direkt vor dem Unigebäude an Unterkühlung. An dieser Stelle finden jetzt verschiedenste Trauerbekundungen statt (Foto folgt).

Als ich das sah, fiel mir eigentlich auf, wie makaber diese ganze Sache ist: wir Theologen reden “wissenschaftlich” darüber, ob unsere Wissenschaft ohne die Armut ärmer wäre. Ist das nicht makaber? Das hört sich ja so an, als ob wir Armut generell1 fördern würden. Das darf aber nicht sein. Das ist nicht (christlich) verantwortbar. Vor allem, und hier muss ich selbst knallhart zu mir selbst sein: kriegen wir was über die ganzen Obdachlosen überhaupt mit? Moscha starb in der Innenstadt von Freiburg. Mittendrin, neben der theologischen Fakultät vor Kollegiengebäude 1. Viele Menschen laufen, auch nachts, daran vorbei. Auch ich. Ich weiß allerdings nicht, ob ich ihn gesehen habe – und da liegt das Problem. Wir nehmen Arme (auch freiwillig Arme) überhaupt nicht mehr wahr. Schlimm für einen Terziaren eines Bettlerordens.

Kann man das verantworten, oder sollen Arme und Obdachlose nicht nur in das Blickfeld der Theologie vordringen (da sind sie schon lange…), sondern für die Theologie relevant werden? Sollen wir nicht als Theologen und als Christen (!) mehr von diesen beeinflussen lassen? Kann nicht nur die geistige Armut, sondern auch die materielle, ein Ziel sein. Inwieweit diese Armut dann gehen muss/soll/darf, ist eine andere Frage, aber sollten wir nicht mal darüber nachdenken? Jedenfalls muss für uns jeder Mensch ein relevanter Mensch sein.

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  1. Generell heißt: allgemeine Armut, Armut nicht des Zeugnis wegens
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Was wünsche ich mir für 2010. Im Hinblick auf jlifestyle.de?
Diese Frage habe ich mir in letzter Zeit häufiger gestellt, weil ich auch gesehen habe, dass ich doch Menschen erreichen kann. 2009 habe ich ungefähr 2000 Menschen auf dieser Seite gehabt. Dieses Jahr hätte ich gerne 3000 Menschen hier. Dieses Jahr soll ein Mystikjahr hier werden (es werden auch andere Artikel mit dabei sein). Und ich möchte in diesem Jahr zwei weitere Autoren hier haben, die ihre Themen hier einbringen dürfen.

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Das Wort zum Montag

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Da meine Eltern über das Wochenende weg sind, habe ich mich dazu entschlossen, mein Wochenende mit meiner Schwester zu verbringen. Es war ganz  nett :D .

Jedenfalls war es ein Fernseh-und-Kino-Wochenende. Zwei Filme sind mir da ganz besonders in Erinnerung geblieben. Der Eine war “Julie und Julia” und, ihr werdet es nicht glauben!, Twilight. Gut, ich gebe es zu: ich hatte eine Wette verloren und musste ihn anschauen.

Julie und Julia ist kein schlechter Film in dem es um das Kochen geht. Und letztenendes auch darum, sein Lebensziel zu finden, bz w. zumindest eine Beschäftigung um aus der großen Anonymität der Großstadt (New York) und des Arbeitsalltages in einem typischen Großraumbüro zu entfliehen. Auf Gut Deutsch: Es geht ums Kochen und Bloggen. Da ich selbst eine Liebe zu diesen Themen entwickelt habe (gut, eines davon mehr in der Theorie, aber ich interessiere mich i.d.T. dafür ;) ) Fand ich das natürlich genial. Und warum blogge ich? Ehrlich gesagt, ich habe keine wirkliche Ahnung. Ich schreibe gerne, mache meinen Gedanken gerne Platz, setze mich mit meiner Gesellschaft und unserer Zeit auseinander und habe gerne Kontakt zu anderen Menschen, die auch gerne schreiben.

Und ein Problem hat man wie Julie auch ganz ganz schnell: man wird Blog-süchtig. Heute noch mehr, denn heute kann man ziemlich genau auswerten, wie viele Menschen auf den Blog zu greifen, welche  Artikel gelesen werden, usw. Und man will dranbleiben als Autor. Zum Einen besser werden, zum anderen Bekannter werden und einen gewissen “Netzstatus” erreichen. Ihr glaubt mir nicht? Nun, dann will ich euch eine kleine Statistik geben. Auf meinem Blog “jlifestyle.de” waren bisher 952 Personen, der stärkste Monat war der April mit 340 Besuchern. Der stärkste Monat mit den im Schnitt meisten Besuchern am Tag war der März mit durchschnittlich 19 Besuchern pro Tag. Der Beste Tag in den letzten Wochen war der 27.08.2009.  Und insgesamt habe ich (mit den Pausen, die ich gemacht habe), 5 Besucher pro Tag!

Also im Schnitt von März-September.

Da muss man echt aufpassen, dass es nicht zu viel wird. Vor diesem Hintergrund hat der Film einiges an Tiefgang.

Twilight war ganz nett, das muss man sagen.

Es gibt dort einige Parallelen zum Thema: “Versuchung”, die echt interessant sind.

Angefangen vom richtigen Umgang mit ihr, bihsin zum Widerstand. Ich werde zu dem Thema etwas schreiben.

Liebe Grüße Simon

Originally posted 2009-09-21 16:58:56. Republished by Blog Post Promoter

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Ich schreibe selten solche Artikel, aber es muss auch ab und zu mal was persönliches hier landen. Das alte Leben hinter sich lassen, klingt einfach, wird auch in diesem Lied von Revolverheld deutlich.

Oftmals ist es das aber nicht. Gott denkt sich ja auch “beim alten Leben etwas.” Ich lese gerade die Bekenntnisse des Augustinus, und auch er macht sich sehr viele Gedanken um sein altes Leben, warum er nicht eher getauft wurde, und welchen Sinn das gehabt haben könnte. Ich möchte nicht Augustinus behandeln, aber auch er hat da so seine Probleme gehabt. Ermutigt das nicht?

Manchmal frage ich mich auch, wieso musste genau das damals in meinem Leben passieren? Aber es muss wohl notwendig gewesen sein, denn sonst wäre ich ja nicht da, wo ich gerade bin. Zumindest wenn man daran glaubt, dass Gott einen führt und leitet.

Das eigene Leben hinter sich zu lassen, zu “spinnen” kostet etwas. Einerseits Zeit, andererseits Mut, den Mut haben, sich heraus zu wagen, heraus ins Ungewöhnliche. Unbekannte. Unnahbare.

Liebe Grüße,

Simon

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Die Messe

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Die Messe – Komplette DVD from Fr. Johannes M Schwarz on Vimeo.

Originally posted 2009-10-17 00:55:20. Republished by Blog Post Promoter

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Heute ist Firmung

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In anderthalb Stunden beginnt meine Firmfeier. Betet bitte für mich! Ich bin voller Freude.

Originally posted 2009-10-17 16:47:37. Republished by Blog Post Promoter

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Jetzt geht’s los

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Heute, 18:00 Uhr beginnt meine Kandidatur für die Dominkanerlaien. Anders als bei andern Laiengemeinschaften ist man dort volles Mitglied der Dominikaner. Deswegen hat man dafür auch eine recht komplizierte Aufnahmeliturgie, auf die ich mich freuen darf.

Momentan bin ich in Klausur im Kloster St. Trudpert im Münstertal und bereite mich durch Meditation auf die kommende Zeit vor.

Dazu kommt ein erster direkter Kandidatenunterricht durch fr. Johannes Weise OP. Welche Stundenbücher gibt es, was ist Stundengebet, was muss man als Laiendominkaner sonst noch machen?

Umrahmt von der wunderschönen Landschaft des Schwarzwaldes hat man dafür einen recht tollen Zeitabschnitt, wo man sich über so manches Gedanken machen kann, und auch viel Zeit mit Gott verbringen kann.

Außerdem kann ich heute nacht (endlich!!!!!!) wieder in meiner Wohnung schlafen, und mich dort wieder wohlfühlen.

Ich danke meinem HERRN und Gott, dass er mich durch alle Zeiten meines Lebens führte und hoffentlich noch lange führen wird.

Liebe Grüße,

Simon

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Gebet

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Ich habe heute meine neue Gebetsecke eingeweiht.

Ich finde es wichtig, auch bei sich einen Ort zu haben, der im Speziellen dem Gebet gewidmet ist. Wenn die Kerzen brennen, ist Gott dran, dann höre ich nur auf ihn. Telefon, Handy(s) und Internet ist aus. Es darf Musik laufen, aber nur ganz leise (wenn überhaupt).

Gebetsecke

Gebetsecke

Dann kann man sich besser konzentrieren. Es gibt nur ihn. Es war sehr gut, das erste Mal auf diese Art und Weise mit Ihm in Kontakt zu kommen – meine Seele hat sich darauf gefreut.

Die etwas größere Kerze in der Mitte übrigens ist das mein Osterlicht. Ganz unspektakulär, aber da.

Ich finde, das Schwierigste beim Gebet ist (für mich….!!) nicht unbedingt das Gespräch mit Gott – ich kann viel reden. Viel schwieriger ist das stille-Werden, und das Hinhören. Ich bemerke das ganz häufig, wenn ich das Stundengebet spreche.

Ich wünsche euch eine Gute und gesegnete Nacht!

Liebe Grüße Simon

Originally posted 2009-10-11 03:41:55. Republished by Blog Post Promoter

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Was ist Gebet?

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Zuallererst: allen ein frohes und gesegnetes neues Jahr! Wie komme ich nun zu diesem Thema? Da meine Wohnung momentan unter Wasser steht (ich kann bald endlich wieder rein!), und ich zu Hause bei meinen Eltern wohne, kommt es vor dass ich bei meinen Vermietern vorbei schauen muss, weil ich ja da sein muss, wenn ein Handwerker kommt. Meine Vermieterin interessiert sich sehr für Glaube, Religion, Mystik, Spritiualität usw.  Da kam es bei einer Diskussion von ihr zu einer interessanten Bemerkung: “Gott fummelt nicht in der Welt rum.” (Angeblich ein Zitat nach Einstein, keine Ahnung, ob das stimmt  Stimmt das, fummelt Gott nich am menschlichen Geschick rum? Ich würde sagen: doch er macht es. Wenn er will. Es ist denke ich greifbar und logisch, dass Gebet oftmals in der Volksfrömmigkeit mit einem “Mechanismus-Denken” praktiziert wird. Gebet wird zweckentfremdet, man macht das, was in einer individualistischen Gesellschaft üblich geworden ist: man bittet.  Wie oft betet man: “Mein Herr und Gott, mir geht es so schlecht, bitte mach XYYZ”, oder aber: “Meinen Eltern/XYZU geht es nicht gut.”, “Herr, ich bete für….” usw.

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Übrigens …

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Originally posted 2009-09-28 13:17:40. Republished by Blog Post Promoter

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